Schlüsselqualifikationen

Schlüsselqualifikationen sind sozusagen die „Schlüssel“, die es Personen ermöglichen, sich an die sich ständig verändernden beruflichen, wirtschaftlichen, technologischen und sozialen Anforderungen anpassen zu können. Als Stichpunkte können hier beispielsweise die Globalisierung der Wirtschaft, der vermehrte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, die zunehmende Komplexität von Arbeitsprozessen und die immer kürzer werdende Halbwertzeit des Wissens genannt werden. Gleichzeitig sollen Schlüsselqualifikationen Personen in die Lage versetzen, sich berufliches Wissen bei Bedarf schneller aneignen zu können.

Erfolgsgaranten Soft Skills

Ziel des Erwerbs von Schlüsselqualifikationen (oft als „Soft Skills“ bezeichnet), ist vor allem die Beschäftigungsfähigkeit einer Person: Durch vielseitig einsetzbare Fähigkeiten sollen Berufstätige nicht nur mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, sondern auch unabhängiger vom Arbeitsmarkt werden: Sowohl rechtliche und tarifliche Arbeitsregelungen als auch die erworbenen Fachkenntnisse und -kompetenzen in der Erstausbildung reichen heute kaum mehr aus, um Beschäftigungssicherheit zu gewährleisten. Ein breites Spektrum an berufsübergreifenden Qualifikationen ist deshalb notwendig, um persönliche Karriereziele zu erreichen und die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt trotz widriger Umstände (z. B. hohe Arbeitslosigkeit) und veränderter Arbeitsbedingungen zu wahren bzw. zu verbessern. Über je mehr Schlüsselqualifikationen ein Arbeitnehmer verfügt, umso größer ist sein „Marktwert“ für Unternehmen.

Quelle: arbeits-abc.de