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Im Kino oder auf DVD Filme anschauen ist eines der größten
Hobbies von Knoth.Box! Über die Qualität
einzelner Filme lässt sich jedoch streiten. Unser Filmexperte Marvin hat hier
einige solcher Filme kritisiert und bewertet.
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Im Kino oder auf DVD Filme anschauen ist eines der größten
Hobbies von Knoth.Box! Über die Qualität
einzelner Filme lässt sich jedoch streiten. Unser Filmexperte Marvin hat hier
einige solcher Filme kritisiert und bewertet.
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Im Kino oder auf DVD Filme anschauen ist eines der größten
Hobbies von Knoth.Box! Über die Qualität
einzelner Filme lässt sich jedoch streiten. Unser Filmexperte Marvin hat hier
einige solcher Filme kritisiert und bewertet.
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SIEBEN ZWERGE -
Männer allein im Wald
Wertung:
20%

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Regie: Sven Unterwaldt jr. |
Land: Deutschland |
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Genre: Comedy |
FSK: ab 0 |
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Länge: 95 min |
Premiere: 2004 |
Otto Walkes, der in der zweiten Hälfte der 80er Jahre mit seinen
Otto-Filmen großen Erfolg
verbuchen konnte, versammelte für "7 Zwerge - Männer allein im Wald" fast die gesamte
deutsche Comedy-Liga, um sie in einem Gagfeuerwerk der Extraklasse erstmals
gemeinsam auftreten zu lassen. Dabei hat Walkes viel gewollt, aber nur sehr, sehr
wenig erreicht.
"Sieben Zwerge" ist eine einzige Katastrophe. Die Rahmenhandlung um die 7 Zwerge und
ihre Motivation, in den Wald zu wandern und dort zu leben, mag vielleicht noch
schlüssig sein, aber der Rest der Geschichte ist nicht nur debil, sondern echte Zuschauerverarsche.
Denn was für uralte Kinder-Gags uns hier noch als witzig
verkauft werden, ist 'ne echte Zumutung.
Die oben genannte, erstklassige Comedy-Liga mag ja in ihren jeweiligen
TV-Sendungen überwiegend überzeugen. Jenseits ihrer Standup-Comedies versagen
sie jedoch total. Otto selbst hat eher eine Nebenrolle und ist als zurückgebliebener Zwerg ein echter Störfaktor. Einzige Lichtblicke sind
"Late-Night-Guru" Harald Schmidt, Helge Schneider (der Hammer!) und vor Allem
Rüdiger Hoffmann, der als Spieglein an der Wand die meisten Lacher auf seiner
Seite hat, und dafür sorgt, dass der Film nicht gänzlich unlustig ist.
Selbst vor nervigen Gesangseinlagen schont uns Otto nicht. Somit bekommen wir
es gleich am Anfang des Filmes mit einem lästigen und viel zu langem "Hey Zwerge,
Hey Zwerge, Hey Zwerge Ho!"-Geträller zu tun, bei dem man sich schon nach wenigen Sekunden
eine doppelläufige Schrotflinte wünscht, um dem debilen Zwergenreigen die Mützen
von den Birnen zu ballern (zu allem Überfluss gab's mit diesem Anti-Lied auch
noch einen echten Sellout, indem man es an die Hirnies von Jamba verkaufte, die
es dann bei MTV & Konsorten zwischen Sweetie und dem beschissenen Nilpferd,
dessen Name mir gerade nicht einfällt, einschoben).
Bleibt also zu sagen, dass dieser großangekündigte Comedy-Streifen eine DER
Enttäuschungen des Jahres 2004 war, und nur wenige Gags wirklich zünden.
Nur was für die gaaaaaaaanz, ganz Kleinen.....
A BEAUTIFUL
MIND
Wertung:
80%

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Regie: Ron Howard |
Land: USA |
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Genre: Drama |
FSK: ab 12 |
|
Länge: 134 min |
Premiere:
2001 |
Hervorragend gespieltes Portrait des Mathematikers John
Nash, der in den 50er Jahren an Schizophrenie erkrankte, was ihn fast seine
Familie und seine berufliche Karriere kostete.
Wenn bei so einem Film
Hollywood-Softi Ron Howard ("The Missing") auf dem Regiestuhl sitzt, ist es
jedoch klar, dass die Geschichte des paranoiden Mathe-Genies nicht unwesentlich
verändert wurde, um den herrschenden Hollywood-Herzschmerz-Normen zu
entsprechen.
Trotz der Tatsache, dass viele Aspekte der Wirklichkeit (z.B. war
Nash Antisemit und bisexuell), die sicherlich interessant gewesen wären, einfach
außer Acht gelassen wurden, ist "A Beautiful Mind" empfehlenswertes und kluges
Kino, das vor Allem durch seinen meisterhaften Hauptdarsteller glänzt. Russel Crowe spielt die Rolle des John Nash wirklich genial und er beweist nach
Popcorn-Kino wie "Virtuosity", "Schneller als der Tod" oder "Gladiator", dass er
sich auch in einem dialoglastigen Drama behaupten kann.
Durch die Dialoglastigkeit des Films haben sich jedoch einige Längen eingeschlichen. So
ist vor Allem das letzte Drittel doch arg kitschig inszeniert und alles wendet
sich zum Ende hin einem Happyend zu.
Das ist verzeihbar, doch durch diese etwas
unbefriedigende Auflösung des Films verschenkt "A Beautiful Mind" sein
Potential zum Meisterwerk.
AMERICAN PIE - DIE NÄCHSTE GENERATION
Wertung:
30%

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Regie: Steve Rash |
Land: USA |
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Genre: Teenie-Komödie |
FSK: ab 12 |
|
Länge: 95 min |
Premiere: 2005 |
Nachdem
die "American Pie"-Trilogie mit der Heirat von Jim und Michelle
eigentlich schon beendet schien, schieben einige kluge Produzenten nun
dieses Spin-Off, welches erst gar nicht in die Kinos kam, hinterher. In
"American Pie - Die nächste Generation" dreht sich alles um den jüngeren
Stifler-Bruder Matt, der an seiner Schule die meiste Zeit mit allerlei
Scheißebauen verbringt. Als er die Instrumente des Schülerorchesters der
Abschlussfeier mit Pfefferspray besprüht, treibt er es jedoch zu weit
und wird als Strafe ins "Band Camp" geschickt. Dort will Matt die Mädels
bei sexuellen Aktivitäten filmen und somit endlich Respekt bei seinem
Bruder erlangen. Doch den sehen wir leider den ganzen Film über nicht.
Genauso verhält es sich mit den anderen Chaoten rund um Jim und Oz.
Lediglich der "Sherminator" und Jim's Dad haben
Gastauftritte, die eher unbedeutend sind. Dadurch ist der größte
Schwachpunkt dieser indirekten Fortsetzung das Fehlen der unterhaltsamen
Hauptfiguren der 3 Vorgänger. Schauspiel-Debütant Tad Hilgenbrinck
macht in der Rolle des Matt Stifler leider keine gute
Figur und nervt durch peinliches Overacting und seine Jokes sind nicht
mal halb so witzig, wie die seines älteren Bruders. Alles wirkt
unorginell und nur auf deftige Geschmacklosigkeiten aus. Wenn dann Matt
auch noch seine weiche Seite entdeckt, schlägt der bis dahin eh schon
relativ unlustige Film in eine moralprädigende Liebesschnulze um, die
man sonst wohl nur bei einem Meg Ryan-Film erwarten würde.
Vor dem Totalausfall retten jedoch der gelungene Soundtrack mit rockigen
Partysongs und einige doch recht hübsche Mädels, die allerdings nicht
mehr so freizügig rumlaufen, wie in den Extended-Versions der ersten 3
Teile. Trotzdem ist diese Videoproduktion eine echte Enttäuschung, die
man sich hätte sparen können. Es gibt eben doch nur einen Stifmaster!
AMITYVILLE HORROR - Eine wahre Geschichte
Wertung:
50%

|
Regie: Andrew Douglas |
Land: USA |
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Genre: Horror |
FSK: ab 16 |
|
Länge: 86 min |
Premiere: 2005 |
"Amityville Horror" ist das Remake des gleichnamigen
Klassikers von 1979, welcher wohl als Begründer des modernen Gruselfilms gezählt
werden darf. Wie schon bei "The Texas Chainsaw Massacre" zieht Michael Bay
("Armageddon") als Produzent wieder die Fäden im Hintergrund und beweist erneut
sein Händchen für ordentliche Schockeffekte gepaart mit einer atmosphärischen
Optik.
Dabei ist die simple Story schnell erzählt. Die Familie Lutz zieht
in ein sehr billig ergattertes Haus ein um dort ein glückliches Leben zu führen.
Doch das Traumhaus wird bald zum Albtraumhaus als sich heraus stellt, dass vor
kurzer Zeit ein völlig besessen gewordener Mann in diesem Haus seine ganze
Familie abgeschlachtet hat. Auch auf George Lutz, dem Vater,
scheint das Haus einen dämonischen Einfluss zu haben.
Die Einführung der Charaktere erfolgt sehr schnell, so dass man nach 15 Minuten Laufzeit ins Haus eingezogen ist und der Horror beginnen
kann. Dieser gestaltet sich zu Beginn äußerst kreativ, wird jedoch spätestens ab
der Hälfte des Filmes zum absoluten Schocker-Overkill. Denn wenn ein Film
inhaltlich so wenig zu bieten hat, wie "Amityville Horror", bleibt zwischen den
Gruselszenen kein Freiraum. Fast im 3-Minuten-Takt folgt eine "Buh!"-Szene der
Nächsten, was die Atmosphäre des Filmes total zerstört. Definitiv sind da auch
ein paar echte Schocker dabei (Stichwort: Spiegel), die vorhersehbaren Szenen
überwiegen jedoch.
Auf schauspielerische Seite gibt es keine Glanzlichter zu verzeichnen. Richtig
nervig ist der Hollywood-typische Klischee-Sohn, der sich gegen den neuen Papi
so lachhaft rebellisch verhält, dass es schon weh tut. Seine Schleimer-Frisur
gibt einem dann den Rest. Ryan Reynolds, der schon schlechte Filme
ala "Party Animals" und "Blade: Trinity" vor dem Totalausfall rettete, kann als
George Lutz leider nicht punkten, da er einfach unterfordert wird.
Erst zum Showdown hin, als Georgy richtig crazy wird, ist auch
Reynolds schauspielerisches Talent gefragt und er darf ein bisschen
Psycho in die Kamera gucken.
Leider ist "Amityville Horror" nicht der erhoffte Mega-Knaller geworden, da
Regisseur Andrew Douglas die Geister-Attacken nicht 4ert und
man sich somit ziemlich schnell an sie gewöhnt, was dem Film seinen Grusel
nimmt. Dennoch solide Horrorunterhaltung.
CABIN FEVER
Wertung:
70%

|
Regie: Eli Roth |
Land: USA |
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Genre: Horror/Comedy |
FSK: ab 18 |
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Länge: 85 min |
Premiere: 2002 |
5 Jugendliche haben gerade ihr Studium beendet und wollen
dies nun in einer abgelegenen Waldhütte ausgiebig feiern. Es wird gesoffen,
gefickt und richtig Party gemacht, doch Nachts steht plötzlich ein völlig
verätzter, von einem unbekannten Virus befallener Hinterwäldler vor ihrer Tür.
Die Teens wissen sich nicht anders zu helfen und stecken den Kerl in einer
Schockreaktion in Brand. Was sie nicht wissen: Die lebende Fackel konnte sich
noch einige Meter weit retten und schwimmt nun als verkohlte Leiche im
Trinkwasserbecken. Aus dem Wasserhahn in der Hütte kommt natürlich jenes Wasser
und nun verwandeln sich die Teenager selber langsam in Matschpizzas.
Die Inhaltsangabe verrät schon, dass "Cabin Fever" alles andere als ein
ernstzunehmender Horrorfilm ist. Wenn auf einen Film die Bezeichnung
"grenzdebiler Schwachsinn" zutrifft, dann wohl auf dieses Machwerk. Doch das
meine ich durchaus im positiven Sinne. Denn hat man sich erstmal auf "Cabin
Fever" eingestellt, bekommt man feinsten Trash der Extraklasse serviert. Dabei
geizt Regie-Debütant Eli Roth nicht mit abgefahrenen Ideen und
präsentiert einige sehr freakige Hinterwäldler, die man so in der zivilisierten
Gesellschaft wohl nie vorfinden würde. Und wenn sich die Auswirkungen des Virus
auf die Teenager bemerkbar machen, wird es richtig eklig. Angefangen mit
übermäßigem Blut auskotzen bis zu detailliert gezeigten Verätzungen auf Rücken
oder Bauch. Die wohl krasseste Szene ist die, in der sich ein infiziertes Mädel
die schon völlig hautlosen Beine mit einem Ladyshaver rasiert. Das ist schon
echt harte Kost, weshalb die FSK18-Freigabe auch angebracht ist.
"Cabin Fever" einzuordnen fällt relativ schwer und wer in der Erwartung ist,
einen Horrorfilm ala "Wrong Turn" oder "Texas Chainsaw Massacre" zu sehen, wird
sich wohl ziemlich verarscht vorkommen. Trotzdem bleibt es ein interessanter
Film, der jedoch leider komplett ohne Spannung auskommt, wodurch er einiges an
Potenzial verschenkt.
COLLATERAL
Wertung: 100%

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Regie: Michael Mann |
Land: USA |
|
Genre: Drama, Thriller |
FSK: ab 16 |
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Länge: 120 min |
Premiere:
2004 |
Obwohl ich nun
wirklich kein Fan von Tom Cruise bin, fand ich "Collateral" wirklich richtig
genial.
Als zynischer Killer, der einen Taxifahrer (gespielt von
Oscarpreisträger Jamie Foxx) dafür bezahlt, ihn zu seinen Aufträgen zu
kutschieren, ist er ideal besetzt und gibt die definitiv beste Performance
seiner gesamten Karriere.
Michael Mann, der schon mit "Heat" einen der wohl
besten Actionthriller überhaupt schuf, inszenierte "Collateral" ziemlich
dialoglastig, was Freunde von Non-Stop-Action wohl zunächst abschrecken wird.
Jedoch werden die Dialoge nie langweilig und es ist immens unterhaltsam, den
beiden Hauptprotagonisten bei ihren Wortduellen während den Taxifahrten
zuzuhören, während immer überraschendere Geheimnisse über die Abgründe beider
Charaktere ans Tageslicht kommen.
Während des Films mutiert Jamie Foxx von der
eingeschüchterten Geisel zum tatkräftigen Helden, und diese Wandlung stellt
Michael Mann sehr eindrucksvoll dar. Gekrönt wird dieses Meisterwerk durch ein sauspannendes Finale.
Das Ende ist schon fast so genial, wie bei "Heat".
Ein
sehr symbolträchtiger und tiefgründiger Thriller, der nicht nur an den
Kinokassen großen Erfolg hatte, sondern zudem schon jetzt zum absoluten Kultfilm
avanciert ist.
DATE MOVIE
Wertung: 30%

|
Regie: Aaron Seltzer |
Land: USA |
|
Genre: Comedy |
FSK: ab 12 |
|
Länge: 83 min |
Premiere: 2006 |
Julia
Jones ist fett und unattraktiv und kriegt deshalb keinen Mann ab. Aus
Verzweiflung geht sie zu Hitch, dem Spezialisten für hoffnungslose
Fälle. Der nimmt sie mit in die "Pimp My Bride"-Werkstatt von Westcoast
Customs und prompt wird sie in eine heiße Sexbombe verwandelt. Kurze
Zeit später verliebt sie sich in Grant. Doch den Heiratsplänen der
Beiden stehen diverse Probleme, wie z.B. Grant's geile Ex oder Julia's
Eltern im Weg...
Ich muss zugeben, dass ich trotz der schlechten Kritiken eine relativ
hohe Erwartungshaltung an den Film gesetzt habe, da die beiden
Regisseure Jason Friedberg und Aaron Seltzer schon an Drehbüchern der "Scary
Movie"-Filme mitgearbeitet haben. Doch leider wird "Date Movie" völlig
zurecht von allen Seiten regelrecht zerrissen, denn so schlecht getimte
und ausgelutschte Gags gab es schon lange nicht mehr in einer "großen"
Kino-Komödie. Präsentiert wird einem eine ganze Palette an übelstem
Fäkal-Humor. Wer schon immer mal sehen wollte, wie eine Katze eine
verweste Leiche fickt oder einem fetten Sack in Nahaufnahme der haarige
Bauch abgeleckt wird, der ist hier genau richtig. Dem pupertären
13jährigen Zuschauer, für den dieser peinliche Mist wohl gedreht wurde,
wird so was vielleicht gefallen. Leute mit ein bisschen Hirn im Schädel
werden sich nur an den Kopf fassen, wie dumm und öde ein Film sein kann.
Dazu gesellen sich völlig misslungene Parodien auf "King Kong", "Kill
Bill" oder auch "Pretty Woman", die völlig lose in das ohnehin schon zusammengewürfelt wirkende Drehbuch integriert wurden.
Das Filme total debil sein können und dabei trotzdem noch unterhaltsam
sind, bewiesen in vergangener Zeit Filme, wie "Eurotrip" oder mit
Abstrichen auch "Scary Movie 4". Doch "Date Movie" ist zu schlecht
gespielt und verschenkt zuviel Potenzial, wodurch viele Witze nicht
zünden und einfach nur nerven.
Auf Grund der wirklich süßen Alyson Hannigan ("American Pie") und 2-3
doch witzigen Lachern gibt's noch 3 Punkte.
EURO TRIP
Wertung:
80%

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Regie: Jeff Schaffer |
Land: USA |
|
Genre: Comedy |
FSK: ab 12 |
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Länge: 89 min |
Premiere: 2004 |
Von den
Produzenten von "Old School" kommt diese inoffizielle Fortsetzung zu "Road
Trip", die wirklich gelungen und echt witzig ausgefallen ist.
Die Handlung
entspricht im Prinzip der von "Road Trip", nur auf Europa verlegt. Eine Gruppe
von Ami-Teenagern versucht über Umwege nach Deutschland zu reisen, und lernt
dabei allerhand bizarre Seiten an diversen europäischen Städten kennen. Dabei
kriegt jedes Land (bzw. jede Stadt) sein Fett weg, und wird dabei auf die
gängigen Klischees reduziert. So wird in Amsterdam nur gekifft und der notgeile
Cooper (einer der coolsten Charaktere, die je in einer neueren Teenie-Komödie
auftraten) gerät in einem Sex-Shop an eine Domina der besonders abgefahrenen
Art.
Vinnie Jones, der kultige Schlägertyp aus "Bube, Dame, König,
Gras", darf
als biersaufender ManU-Hooligan Bierflaschen mit seinen Augenhöhlen öffnen, ein
französischer Lover spielt auf die Untreue der Franzmänner an, und in der
Slowakei kann man sich mit $1,83 für mehrere Tage in einem Luxushotel einnisten
und hat dabei sogar noch Restgeld für die passende Kleidung übrig.
Klar
funktionieren die meisten Gags nur auf Kosten der jeweiligen Nationen, doch wer
sich davon nicht stören lässt, bekommt hier einen echten Partyfilm geboten, bei
dem man in geselliger Runde, inklusive Alk und Chips, ordentlich Spaß haben kann.
Schade nur, dass auf der deutschen DVD die komplette Sequenz fehlt, in der in
einer deutschen Wohnung ein als Hitler verkleideter Junge den Flur auf und ab
marschiert. Dies ist eigentlich eine der lustigsten Szenen des Films, war wohl
aber für die deutsche Zensurbehörde zu provokativ.
FREDDY GOT FINGERED
Wertung:
80%

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Regie: Tom Green |
Land: USA |
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Genre: Comedy |
FSK: keine |
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Länge: 87 min |
Premiere: 2001 |
Tom Green ist definitiv geisteskrank! Dies war mir
vor diesem Film klar und ist es nach ihm noch viel mehr.
In seiner
ersten Regiearbeit spielt er den erfolglosen Comiczeichner Gord Brody,
der nach Hollywood fährt um dort Karriere zu machen. Und dieser
Hollywood-Aufenthalt hat es in sich.
Durch haarsträubende Zufälle erhält
Tom Green immer wieder genügend Spielraum für seinen total perversen
Humor, den er in "Freddy Got Fingered" ausgiebig praktiziert.
Beispiele
gefällig? Auf einer Farm holt er einem Pferd einen runter, ein
neugeborenes und noch blutbeschmiertes Baby wirbelt er an der
Nabelschnur durchs Krankenzimmer, und als sein Kumpel beim Skaterunfall
einen offenen Kniebruch erleidet, lässt es sich Tom Green nicht nehmen,
mal an Selbigem zu lecken. Das Alles ist wirklich hart und übertrieben
blutig inszeniert, wodurch der Film wohl zu den geschmacklosesten
Hollywood-Streifen überhaupt zählen dürfte.
Deshalb spaltete dieser Film
bei Veröffentlichung auch das Publikum. Green-Fans werden den deftigen
Anarcho-Humor vergöttern, alle anderen werden sich angewidert abwenden.
Ich finde, der Film rockt! Ein bissel mehr Story hätte es jedoch sein
können, da die Gags von einer doch sehr dünnen Geschichte zusammen
gehalten werden.
HOSTEL
Wertung:
70%

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Regie: Eli Roth |
Land: USA |
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Genre: Horror-Thriller |
FSK: ab 18 |
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Länge: 93 min |
Premiere: 2006 |
Die 3
Kumpels Paxton, Josh und Oli reisen mit ihren Rucksäcken quer durch
Europa auf der Suche nach Sex und Drogen im Überfluss. In Amsterdam
werden sie von einem dubiosen Zuhälter auf den Geheimtipp Bratislava
aufmerksam gemacht, wo man für Geld wirklich alles bekommen kann. Dort
angekommen lernen sie die beiden Prostituierten Svetlana und
Natalya
kennen. Geblendet von deren Schönheit lassen sich die Jungs verführen
und mit Drogen voll pumpen. Als Oli am Morgen danach spurlos verschwunden
ist und jede Suche erfolglos zu sein scheint, wird klar, dass hier etwas
nicht stimmt. Kurze Zeit später verschwindet auch Josh. Für Paxton
beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben...
Seit "Blair Witch Project" wurde im Internet für keinen Film mehr so
viel Werbung gemacht, wie für "Hostel". Vor Allem die zelebrierten
Gewaltexzesse sorgten für viel Aufmerksamkeit, sodass der Film wie eine
Bombe einschlug. Nun ja, ob "Hostel"
soviel Beachtung wirklich verdient hat, bleibt fraglich. Denn ein
Meisterwerk ist der Film sicher nicht. Dafür sind die Darsteller zu
schlecht und die Story zu simpel. Dies fällt besonders in der ersten
Hälfte auf, in der es eigentlich nur darum geht, die 3 Jungs beim Vögeln
mit den Prostituierten zu zeigen. Diese laufen sehr freizügig rum,
schlafen in edlen Hotels und schießen sich jeden Abend in der örtlichen
Disko ab. Das ist zwar ganz nett und mit einigen Lachern garniert,
wirkt jedoch spätestens nach dem dritten Fick ein wenig ermüdend.
Nachdem man dann jedoch erstmal im Folterverlies gelandet ist, trumpft
Regisseur Eli Roth ("Cabin Fever") voll auf und präsentiert uns echten
Terror. Die Räume sind dreckig und blutgetränkt. Die Peiniger widerliche
Gestalten und in den endlosen Katakomben der Folterfabrik scheint es
kein Entkommen zu geben. Die dort gezeigten Bluttaten treffen genau
ins Schwarze. Da werden Zehen abgeschnitten, Augen ausgebrannt, Leichen
zerhackt. Auch Bohrer und Kettensäge kommen auf blutigste Weise zum
Einsatz. Alles humorlos und schockierend gestaltet. Diese zweite
Hälfte rettet den Film erheblich, auch wenn während dieser Szenen
eindeutig die Spannung fehlt. Der Magen des durchschnittlichen
Kinobesuchers wird zudem auf
eine harte Probe gestellt. Wer sich, so wie ich, jedoch damit abfinden
kann, dass sämtliche Gewaltszenen vollkommen selbstzweckhaft sind, wird
sicher gut unterhalten. Neben "The Hills Have Eyes" wohl das Brutalste,
was seit Langem über die großen Leinwände lief.
KALIFONRIA
Wertung:
90%

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Regie: Dominic Sena |
Land: USA |
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Genre: Thriller |
FSK: ab 18 |
|
Länge: 115 min |
Premiere: 1993 |
Wer Brad Pitt nur aus seinen Weichspüler-Filmen ala "Troja" oder "7 Jahre in Tibet" kennt, wird sicher mächtig geschockt
sein, wenn er sich einmal "Kalifornia" zu Gemüte führt. Denn hier macht
er als asozialer Serienkiller Early dem reisenden Yuppie-Paar Brian und
Carrie das Leben so richtig zur Hölle. Mit von der Party ist auch noch
Hollywoods Vorzeigeschlampe Juliette Lewis ("Natural Born Killers") als
Earlys leicht zurück gebliebene Frau Adele.
Diese 4 Charaktere schickt
Regisseur Dominic Sena ("Swordfish") auf einen gewalthaltigen Road-Trip,
der in einem überharten Brutalo-Finale gipfelt, das sich gewaschen hat.
Dabei fängt der Film recht harmlos an, und obwohl man gleich in Kenntnis
davon gesetzt wird, dass Early gerne mal jemanden ins Jenseits
befördert, merkt der Zuschauer erst mit zunehmender Laufzeit, was für
einem psychopathischen Arschloch er hier zusieht.
Doch Early wäre nur
halb so glaubhaft, wenn ihn Brad Pitt nicht so grandios spielen würde.
Ich hielt Pitt erst seit "Fight Club" für einen guten Schauspieler, doch
schon hier bewies er, dass er mehr kann, als sich für die Frauenwelt
durch langweilige Dramen zu wälzen.
"Kalifornia" ist vor allem durch seine guten Darsteller ein
außergewöhnlicher Thriller, der nicht zu Unrecht zu den TOP-Filmen der
90er zählt.
KILL BILL - VOLUME 1
Wertung:
80%

|
Regie: Quentin Tarantino |
Land: USA |
|
Genre: Thriller, Action |
FSK: ab 18 |
|
Länge: 110 min |
Premiere: 2003 |
Sechs Jahre nach seinem letzten Werk "Jacky Brown" meldet
sich Kultregisseur Quentin Tarantino gleich mit einem "Martial-Arts-Gangstermovie"
zurück, der die Fans von "Pulp Fiction" und "Reservoir Dogs" wieder aufatmen
lies. Denn die sechsjährige Schaffenspause des Meisters erzeugte doch einige
Bedenken in der Tarantino-Anhängerschaft, ob dem Regie-Ass nicht die Puste und
die Ideen ausgegangen sind. Doch Ideen hatte Tarantino für "Kill Bill Vol.1"
eine ganze Palette und somit gestaltet sich der Film dann auch als wahrer
Kreativitäts-Overkill.
"Kill Bill" ist ein blutiges und genial gefilmtes
Action-Spektakel, bei dem Tarantino all das vereint, was er am Film so verehrt.
Er mixt den Spaghetti-Western mit der asiatischen Filmkunst und paart diesen
Cocktail mit der unvergleichlichen Coolness, die seine vorherigen Werke
auszeichneten. Dies gipfelt in einem Showdown, der wohl zu den blutigsten und
visionärsten Final-Szenen der Filmgeschichte gezählt werden darf.
Ein
Kultstreifen ist "Kill Bill Vol.1" meiner Meinung nach dennoch nicht, da er dazu
an einigen Stellen zu langatmig inszeniert wurde (z.B. die Schwertbetrachtung
bei Meister Hattori Hanzo, grandios dargestellt von Action-Legende Sonny Chiba).
KILL BILL - VOLUME 2
Wertung:
50%

|
Regie: Quentin Tarantino |
Land: USA |
|
Genre: Action |
FSK: ab 16 |
|
Länge: 136 min |
Premiere: 2004 |
Die Braut ist zurück. Ein halbes Jahr nach seinem wie eine
Bombe eingeschlagenen Comeback-Knaller "Kill Bill Vol.1" schickte
Tarantino den
zweiten Teil seiner insgesamt über 4 Stunden langen Rache-Geschichte über die
Auftragskillerin Black Mamba, die sich an ihrem Mann Bill und dessen Gefolgen
blutig rächen will, weil dieser einen Mordanschlag am Tage ihrer Hochzeit auf sie
verübt, ins Rennen.
Und gegensätzlicher könnten beide Teile wirklich nicht sein.
Während Vol.1 auf splatterartige Kung-Fu-Fights und optische Spielereien setzte,
legt Vol.2 sein Hauptaugenmerk auf lange Dialoge und ist bei Weitem nicht mehr
so visionär, brutal und actionlastig, weshalb Vol.2 auch mit einer
FSK16-Freigabe und nicht wie Vol.1 mit einer FSK18-Freigabe, startete.
Doch es
liegt nicht nur am fast völligen Verzicht auf Action (wenn man mal den
gelungenen Wohnwagen-Fight mit Elle Driver außer Acht lässt), dass "Kill Bill
Vol.2" deutlich schwächer ausfällt. Denn "Kill Bill Vol.2" ist auf Grund seiner
viel zu langen Laufzeit oft echt ermüdend. Dies betrifft sowohl die optisch
ansprechende aber höhepunktslose Trainings-Sequenz als auch die finale
Zusammenkunft zwischen Bill und der Braut. Und wer denkt, zum Schluss kracht es
noch mal richtig, wird auch enttäuscht.
"Kill Bill Vol.2" ist kein Vergleich zu
seinem Vorgänger. Hätte Tarantino beide Teile zu einem dreistündigen Film
zusammen geschnitten, hätte er ein neues Meisterwerk im Stil von "Pulp Fiction"
geschaffen. So bleibt nur ein echt guter "Kill Bill Vol.1", der mit "Kill Bill
Vol.2" eine etwas enttäuschende Fortführung erfuhr.
SWIMMING POOL - Der Tod feiert mit
Wertung:
10%

|
Regie: Boris von Sychowsk |
Land: Deutschland |
|
Genre: Horror |
FSK: ab 18 |
|
Länge: 89 min |
Premiere: 2001 |
Swimming Pool ist ein wirklich saudummes und ziemlich
dreistes Plagiat gängiger Teenie-Horrorfilme, wobei vor allem "Scream" mehr als
offensichtlich Pate stand. So wird z.B. die komplette Anfangssequenz aus "Scream"
kopiert und das noch mehr schlecht als recht.
Doch danach wird es noch
schlimmer. Denn die restliche Laufzeit des Filmes wird damit verbracht, dämliche
Abiturienten beim Feiern zu filmen und dabei ab und zu mal einen spannungs- und
blutleeren Mord zu zeigen. Hierbei sind besonders die Darsteller der Teenager,
die allesamt mindestens 35 Jahre alt sind, laut Drehbuch jedoch gerade mal das
Abi in der Tasche haben, eine echte Belastung für den Zuschauer.
Der Killer
trägt eine total dämliche Maske, die weder gruselig noch einfallsreich ist und
da er ausschließlich mit einer Machete ("Freitag der 13." lässt grüßen) auf die
"Jagd" geht, sind die Kills ziemlich eintönig.
Wenn ich bedenke, dass ich mir
diesen Schrott im Kino ansehen wollte, bin ich wirklich froh, dass ich damals
nie Zeit dafür gefunden habe. "Swimming Pool" ist noch schlechter, als der ein
paar Jahre zuvor entstandene "Flashback - Mörderische Ferien". Diese beiden
Drecksfilme beweisen einmal mehr, dass die deutsche Filmindustrie es einfach
nicht drauf hat, ordentliche Unterhaltungsfilme zu drehen, die an bekannte
amerikanische Vorbilder gelehnt sind. Ähnliches fand ja auch bei "American Pie"
statt, der in good old Germany peinliche Werke, wie z.B. "Harte Jungs", zur
Folge hatte.
VIER BRÜDER
Wertung:
80%

|
Regie: John Singleton |
Land: USA |
|
Genre: Action-Drama |
FSK: ab 16 |
|
Länge: 122 min |
Premiere: 2005 |
Die 4 kriminellen Sorgenkinder Bobby, Angel, Jack und
Jeremiah werden trotz ihrer einschlägigen Vergangenheit von der gutherzigen Dame
Evelyn Mercer adoptiert und liebevoll groß gezogen. Viele Jahre später sind die
4 Brüder erwachsen und haben kaum noch Kontakt zueinander. Doch als ihre
Adoptivmutter bei einem brutalen Raubüberfall ermordet wird, schließen sich ihre
Zöglinge zusammen, um die Mörder zu finden.
Diese einfache und nicht gerade neue Story inszeniert Regisseur Jon Singleton ("Boyz
In The Hood") in bester Tradition guter, alter 80er Jahre Actionfilme, bei denen
noch kein Wert auf Computer-Effekte und möglichst kinderfreundliche Action ala
"Biker Boyz" gesetzt wurde. "Vier Brüder" ist roh, hart, moralisch verwerflich
und schnörkellos umgesetzt. Wenn die Mercer Brüder ihre Recherchen anstellen,
wird ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen gegangen. Dies passiert in
zugegeben sparsam dosierten aber dafür sehr spektakulären Actionszenen, von
denen wohl die Schießerei im Mercer-Heim am Meisten gefällt, bei der das ganze
Haus zerballert wird. Dazu kommen ein glücklicher Weise sehr hohes Tempo und
einige überraschende Wendungen in der Story, sodass keine Langeweile aufkommt.
Wer sich also mal wieder einen richtig genialen, reinrassigen Actionkracher ohne
peinliche PC-Effekte und mit gut aufgelegten Darstellern (u.a. Andre 3000 von Outkast) ansehen will, kommt an "Vier Brüder" nicht vorbei.
Jackass: Nummer Zwei
Wertung:
70%

|
Regie: Jeff Tremaine |
Land: USA |
|
Genre: Komödie |
FSK: ab 18 |
|
Länge: 91 min |
Premiere: 2006 |
Vier Jahre ist es nun her, seitdem Johnny Knoxville und seine Hobby-Masochisten mit
ihrem ersten Film die Kinos unsicher gemacht haben. Der Erfolg war damals immens, doch trotzdem entschied man sich,
von nun an getrennte Wege zu gehen. Regisseur Jeff Tremaine erfand zusammen mit Chris Pontius und
Steve-O den „Jackass“-Ableger „Wildboyz“, Bam Margera setzte den Terror gegen seine Eltern in „Viva La Bam“ fort
und Ryan Dunn bekam einige Zeit später mit „Homewreckers“ ebenfalls seine eigene MTV-Show. Den größten Erfolg konnte
jedoch Knoxville selbst verbuchen. Er trat in diversen großen Hollywoodfilmen wie „Men In Black 2“ oder „Ein Duke kommt
selten allein“ auf und etablierte sich somit als Schauspieler. Doch während des ganzen „Jackass“ Hypes sind die Jungs wohl
zu einem derart engen Freundeskreis zusammen gewachsen, dass die Original-Crew nun im Jahr 2006 einen Nachfolger zum superben
Kinoerfolg präsentiert. Und hier lautet das Motto: Von Allem ein bisschen mehr. Mehr Ekel! Mehr Stunts! Mehr Schmerzen! So darf
Chris Pontius Pferdesperma trinken, Johnny Knoxville als Matador mit verbundenen Augen einem Stier gegenüber treten und Steve-O
pierct seine Wange mit einem Angelhaken.
Während der erste Kinoausflug noch ein wenig zäh inszeniert und teilweise sogar langweilig war, ist in „Jackass: Nummer Zwei“
das Meiste wirklich sauwitzig. Klar, wer kein Fan der Serie ist wird es auch nach diesem Film nicht sein. Alle Anderen, die sich
über irrsinnige Destruktion des eigenen Leibes köstlich amüsieren können, werden allerdings ihren Spaß haben. Und von der Sorte
gibt es anscheinend recht viele in den USA, wo der Film schon 75 Millionen $ eingespielt hat.
Klick
Wertung:
80%

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Regie: Frank Coraci |
Land: USA |
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Genre: Komödie |
FSK: ab 6 |
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Länge: 106 min |
Premiere: 2006 |
Michael Newman ist ein erfolgreicher Architekt, hat jedoch dadurch eine Menge Stress im Leben
und nur wenig Zeit für seine Familie. Dies soll sich ändern, als er den verrückten Erfinder Morty kennen lernt.
Dieser hat genau das richtige Gerät für Michaels Probleme: Eine Fernbedienung, mit der Michael sein Leben vorspulen,
unangenehme Momente überspringen oder der nervigen Freundin seiner Frau den Ton abstellen kann. Zu Beginn hat Michael
Spaß an der Sache, doch als er sich entschließt, sein Leben bis zur nächsten Beförderung vorzuspulen, nimmt das Chaos seinen Lauf…
Adam Sandler wird erwachsen! So oder so ähnlich könnte man „Klick“ am Besten bezeichnen. Sandlers eigenwilliger Humor passt
perfekt zur abgedrehten Geschichte und doch zeigt sich das Drehbuch nachdenklicher und reifer, als die Geschichten zu „Waterboy“
oder „Mr. Deeds“.
Der Film ist vom Thema her topaktuell, denn wenn Michael die Fernbedienung benutzt, findet er sich in einer Art DVD-Menü
über sein Leben wieder. So kann er sich im Making Of ansehen, wie seine Eltern ihn erzeugt haben oder sich Audiokommentare
zu den besonderen Momenten seines Lebens einschalten. Richtig geil wird es aber erst, wenn er die Pause-Taste betätigt um
seinem Chef in aller Ruhe ein paar Ohrfeigen zu geben oder dem Balz-Rivalen in die Eier zu treten.
Leider drückt der Film zum Schluss ein wenig zu sehr auf die Tränendrüse, was den Gesamteindruck ein wenig trübt.
Michael wird von derart vielen Schicksalsschlägen heimgesucht, dass es fast schon übertrieben wirkt. Die Moral von der Geschichte
hätte man auch ein wenig unaufdringlicher inszenieren können.
Nichtsdestotrotz eine weitere Topp-Komödie vom Herrn Sandler.
Crank
Wertung:
70%

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Regie: Neveldine und Taylor |
Land: USA |
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Genre: Action |
FSK: ab 18 |
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Länge: 85 min |
Premiere: 2006 |
Profikiller Chev Chelios wird im Schlaf mit einem chinesischen Synthetikcocktail vergiftet,
der seinen Adrenalinfluss hemmt. Als er aufwacht, wartet eine erklärende DVD seines Mörders auf ihn. Chev denkt jedoch
gar nicht daran, sich seinem Schicksal zu ergeben, sondern macht sich sofort auf die Suche nach dem Killer. Dabei muss er
jedoch seinen Adrenalinspiegel hoch halten um die Wirkung des Giftes zu verlangsamen. Also trinkt Chev reihenweise Energiedrinks,
kokst sich die Birne zu und legt mit allerhand Waffen die ganze Stadt in Schutt und Asche. Und diesen Trip inszenieren die beiden
Regie-Debütanten Mark Neveldine und Brian Taylor mit einem Mini-Budget von lediglich 12m $ erstaunlich rasant und spektakulär.
Chev Chelios´ Adrenalinrausch wird mit einer Schwindel erregenden Schnittweise visualisiert, die man so nur aus Drogenfilmen
ala „Fear & Loathing In Las Vegas“ kennt. Dazu gibt’s ne geballte Ladung Action, denn wo Chelios hinschlägt, wächst kein Gras mehr.
Doch auch der Humor kommt in „Crank“ nicht zu kurz. Jason Statham („The Transporter“) ist wieder mal ´ne megacoole Sau und bringt
hier einen trockenen Spruch nach dem anderen. Des Weiteren ist er fast pausenlos am Nasenspray saugen weil sich in selbigem das
Adrenalin fördernde Ephinedrin befindet, was auch sehr lustig anzusehen ist.
„Crank“ ist sicher extrem unrealistisch und definitiv nichts besonderes, doch vielleicht genau deswegen als Partyfilm perfekt geeignet.
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