Filmkritiken

 

Im Kino oder auf DVD Filme anschauen ist eines der größten Hobbies von Knoth.Box! Über die Qualität einzelner Filme lässt sich jedoch streiten. Unser Filmexperte Marvin hat hier einige solcher Filme kritisiert und bewertet.

    7 Zwerge - Männer allein im Wald

  02 von 10 Punkten - "Enttäuschung des Jahres 2004"

    A Beautiful Mind

  08 von 10 Punkten - "Potenzial zum Meisterwerk verschenkt"

    American Pie - Die nächste Generation

  03 von 10 Punkten - "Diese Videoproduktion ist eine echte Enttäuschung"

    Amityville Horror

  05 von 10 Punkten - "Nicht der erhoffte Mega-Knaller"

    Cabin Fever

  07 von 10 Punkten - "Alles andere als ein ernstzunehmender Horrorfilm"

    Collateral

  10 von 10 Punkten - "Symbolträchtiger und tiefgründiger Thriller"

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 Filmkritiken

 

Im Kino oder auf DVD Filme anschauen ist eines der größten Hobbies von Knoth.Box! Über die Qualität einzelner Filme lässt sich jedoch streiten. Unser Filmexperte Marvin hat hier einige solcher Filme kritisiert und bewertet.

    Date Movie

  03 von 10 Punkten - "Völlig zu Recht von allen Seiten zerrissen"

    Euro Trip

  08 von 10 Punkten - "Road Trip auf Europa"

    Freddy Got Fingered

  08 von 10 Punkten - "Der Film rockt"

    Hostel

  07 von 10 Punkten - "Das Brutalste, was seit Langem über die großen Leinwände lief"

    Kalifornia

  09 von 10 Punkten - "Außergewöhnlicher Thriller"

    Kill Bill - Volume 1

  08 von 10 Punkten - "Blutiges und genial gefilmtes Action-Spektakel"

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 Filmkritiken

 

Im Kino oder auf DVD Filme anschauen ist eines der größten Hobbies von Knoth.Box! Über die Qualität einzelner Filme lässt sich jedoch streiten. Unser Filmexperte Marvin hat hier einige solcher Filme kritisiert und bewertet.

    Kill Bill - Volume 2

  05 von 10 Punkten - "Deutlich schwächer als sein Vorgänger"

    Swimming Pool - Der Tod feiert mit

  01 von 10 Punkten - "Dreistes Plagiat gängiger Teenie-Horrorfilme"

    Vier Brüder

  08 von 10 Punkten - "Genialer, reinrassiger Actionkracher ohne peinliche PC-Effekte"

    Jackass: Nummer Zwei

  07 von 10 Punkten - "Mehr Ekel! Mehr Stunts! Mehr Schmerzen!"

    Klick

  08 von 10 Punkten - "Adam Sandler wird erwachsen"

    Crank

  07 von 10 Punkten - "Als Partyfilm perfekt geeignet"

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 Filmkritiken

 

   SIEBEN ZWERGE - Männer allein im Wald

 

 

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  Wertung: 20%

7 Zwerge - Männer allein im Wald

 

Regie: Sven Unterwaldt jr. Land: Deutschland
Genre: Comedy FSK: ab 0
Länge: 95 min Premiere: 2004

 

Otto Walkes, der in der zweiten Hälfte der 80er Jahre mit seinen Otto-Filmen großen Erfolg verbuchen konnte, versammelte für "7 Zwerge - Männer allein im Wald" fast die gesamte deutsche Comedy-Liga, um sie in einem Gagfeuerwerk der Extraklasse erstmals gemeinsam auftreten zu lassen. Dabei hat Walkes viel gewollt, aber nur sehr, sehr wenig erreicht.
"Sieben Zwerge" ist eine einzige Katastrophe. Die Rahmenhandlung um die 7 Zwerge und ihre Motivation, in den Wald zu wandern und dort zu leben, mag vielleicht noch schlüssig sein, aber der Rest der Geschichte ist nicht nur debil, sondern echte Zuschauerverarsche. Denn was für uralte Kinder-Gags uns hier noch als witzig verkauft werden, ist 'ne echte Zumutung.
Die oben genannte, erstklassige Comedy-Liga mag ja in ihren jeweiligen TV-Sendungen überwiegend überzeugen. Jenseits ihrer Standup-Comedies versagen sie jedoch total. Otto selbst hat eher eine Nebenrolle und ist als zurückgebliebener Zwerg ein echter Störfaktor. Einzige Lichtblicke sind "Late-Night-Guru" Harald Schmidt, Helge Schneider (der Hammer!) und vor Allem Rüdiger Hoffmann, der als Spieglein an der Wand die meisten Lacher auf seiner Seite hat, und dafür sorgt, dass der Film nicht gänzlich unlustig ist.
Selbst vor nervigen Gesangseinlagen schont uns Otto nicht. Somit bekommen wir es gleich am Anfang des Filmes mit einem lästigen und viel zu langem "Hey Zwerge, Hey Zwerge, Hey Zwerge Ho!"-Geträller zu tun, bei dem man sich schon nach wenigen Sekunden eine doppelläufige Schrotflinte wünscht, um dem debilen Zwergenreigen die Mützen von den Birnen zu ballern (zu allem Überfluss gab's mit diesem Anti-Lied auch noch einen echten Sellout, indem man es an die Hirnies von Jamba verkaufte, die es dann bei MTV & Konsorten zwischen Sweetie und dem beschissenen Nilpferd, dessen Name mir gerade nicht einfällt, einschoben).
Bleibt also zu sagen, dass dieser großangekündigte Comedy-Streifen eine DER Enttäuschungen des Jahres 2004 war, und nur wenige Gags wirklich zünden.
Nur was für die gaaaaaaaanz, ganz Kleinen.....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   A BEAUTIFUL MIND

 

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  Wertung: 80%

A Beautiful Mind

 

Regie: Ron Howard Land: USA
Genre: Drama FSK: ab 12
Länge: 134 min Premiere: 2001

 

Hervorragend gespieltes Portrait des Mathematikers John Nash, der in den 50er Jahren an Schizophrenie erkrankte, was ihn fast seine Familie und seine berufliche Karriere kostete.

Wenn bei so einem Film Hollywood-Softi Ron Howard ("The Missing") auf dem Regiestuhl sitzt, ist es jedoch klar, dass die Geschichte des paranoiden Mathe-Genies nicht unwesentlich verändert wurde, um den herrschenden Hollywood-Herzschmerz-Normen zu entsprechen.

Trotz der Tatsache, dass viele Aspekte der Wirklichkeit (z.B. war Nash Antisemit und bisexuell), die sicherlich interessant gewesen wären, einfach außer Acht gelassen wurden, ist "A Beautiful Mind" empfehlenswertes und kluges Kino, das vor Allem durch seinen meisterhaften Hauptdarsteller glänzt. Russel Crowe spielt die Rolle des John Nash wirklich genial und er beweist nach Popcorn-Kino wie "Virtuosity", "Schneller als der Tod" oder "Gladiator", dass er sich auch in einem dialoglastigen Drama behaupten kann.

Durch die Dialoglastigkeit des Films haben sich jedoch einige Längen eingeschlichen. So ist vor Allem das letzte Drittel doch arg kitschig inszeniert und alles wendet sich zum Ende hin einem Happyend zu.

Das ist verzeihbar, doch durch diese etwas unbefriedigende Auflösung des Films verschenkt "A Beautiful Mind" sein Potential zum Meisterwerk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   AMERICAN PIE - DIE NÄCHSTE GENERATION

 

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  Wertung: 30%

American Pie - Die nächste Generation

 

Regie: Steve Rash Land: USA
Genre: Teenie-Komödie FSK: ab 12
Länge: 95 min Premiere: 2005

 

Nachdem die "American Pie"-Trilogie mit der Heirat von Jim und Michelle eigentlich schon beendet schien, schieben einige kluge Produzenten nun dieses Spin-Off, welches erst gar nicht in die Kinos kam, hinterher. In "American Pie - Die nächste Generation" dreht sich alles um den jüngeren Stifler-Bruder Matt, der an seiner Schule die meiste Zeit mit allerlei Scheißebauen verbringt. Als er die Instrumente des Schülerorchesters der Abschlussfeier mit Pfefferspray besprüht, treibt er es jedoch zu weit und wird als Strafe ins "Band Camp" geschickt. Dort will Matt die Mädels bei sexuellen Aktivitäten filmen und somit endlich Respekt bei seinem Bruder erlangen. Doch den sehen wir leider den ganzen Film über nicht. Genauso verhält es sich mit den anderen Chaoten rund um Jim und Oz. Lediglich der "Sherminator" und Jim's Dad haben Gastauftritte, die eher unbedeutend sind. Dadurch ist der größte Schwachpunkt dieser indirekten Fortsetzung das Fehlen der unterhaltsamen Hauptfiguren der 3 Vorgänger. Schauspiel-Debütant Tad Hilgenbrinck macht in der Rolle des Matt Stifler leider keine gute Figur und nervt durch peinliches Overacting und seine Jokes sind nicht mal halb so witzig, wie die seines älteren Bruders. Alles wirkt unorginell und nur auf deftige Geschmacklosigkeiten aus. Wenn dann Matt auch noch seine weiche Seite entdeckt, schlägt der bis dahin eh schon relativ unlustige Film in eine moralprädigende Liebesschnulze um, die man sonst wohl nur bei einem Meg Ryan-Film erwarten würde.
Vor dem Totalausfall retten jedoch der gelungene Soundtrack mit rockigen Partysongs und einige doch recht hübsche Mädels, die allerdings nicht mehr so freizügig rumlaufen, wie in den Extended-Versions der ersten 3 Teile. Trotzdem ist diese Videoproduktion eine echte Enttäuschung, die man sich hätte sparen können. Es gibt eben doch nur einen Stifmaster!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   AMITYVILLE HORROR - Eine wahre Geschichte

 

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  Wertung: 50%

Amityville Horror - Eine wahre Geschichte

 

Regie: Andrew Douglas Land: USA
Genre: Horror FSK: ab 16
Länge: 86 min Premiere: 2005

 

"Amityville Horror" ist das Remake des gleichnamigen Klassikers von 1979, welcher wohl als Begründer des modernen Gruselfilms gezählt werden darf. Wie schon bei "The Texas Chainsaw Massacre" zieht Michael Bay ("Armageddon") als Produzent wieder die Fäden im Hintergrund und beweist erneut sein Händchen für ordentliche Schockeffekte gepaart mit einer atmosphärischen Optik.
Dabei ist die simple Story schnell erzählt. Die Familie Lutz zieht in ein sehr billig ergattertes Haus ein um dort ein glückliches Leben zu führen. Doch das Traumhaus wird bald zum Albtraumhaus als sich heraus stellt, dass vor kurzer Zeit ein völlig besessen gewordener Mann in diesem Haus seine ganze Familie abgeschlachtet hat. Auch auf George Lutz, dem Vater, scheint das Haus einen dämonischen Einfluss zu haben.
Die Einführung der Charaktere erfolgt sehr schnell, so dass man nach 15 Minuten Laufzeit ins Haus eingezogen ist und der Horror beginnen kann. Dieser gestaltet sich zu Beginn äußerst kreativ, wird jedoch spätestens ab der Hälfte des Filmes zum absoluten Schocker-Overkill. Denn wenn ein Film inhaltlich so wenig zu bieten hat, wie "Amityville Horror", bleibt zwischen den Gruselszenen kein Freiraum. Fast im 3-Minuten-Takt folgt eine "Buh!"-Szene der Nächsten, was die Atmosphäre des Filmes total zerstört. Definitiv sind da auch ein paar echte Schocker dabei (Stichwort: Spiegel), die vorhersehbaren Szenen überwiegen jedoch.
Auf schauspielerische Seite gibt es keine Glanzlichter zu verzeichnen. Richtig nervig ist der Hollywood-typische Klischee-Sohn, der sich gegen den neuen Papi so lachhaft rebellisch verhält, dass es schon weh tut. Seine Schleimer-Frisur gibt einem dann den Rest. Ryan Reynolds, der schon schlechte Filme ala "Party Animals" und "Blade: Trinity" vor dem Totalausfall rettete, kann als George Lutz leider nicht punkten, da er einfach unterfordert wird. Erst zum Showdown hin, als Georgy richtig crazy wird, ist auch Reynolds schauspielerisches Talent gefragt und er darf ein bisschen Psycho in die Kamera gucken.
Leider ist "Amityville Horror" nicht der erhoffte Mega-Knaller geworden, da Regisseur Andrew Douglas die Geister-Attacken nicht 4ert und man sich somit ziemlich schnell an sie gewöhnt, was dem Film seinen Grusel nimmt. Dennoch solide Horrorunterhaltung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   CABIN FEVER

 

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  Wertung: 70%

Cabin Fever

 

Regie: Eli Roth Land: USA
Genre: Horror/Comedy FSK: ab 18
Länge: 85 min Premiere: 2002

 

5 Jugendliche haben gerade ihr Studium beendet und wollen dies nun in einer abgelegenen Waldhütte ausgiebig feiern. Es wird gesoffen, gefickt und richtig Party gemacht, doch Nachts steht plötzlich ein völlig verätzter, von einem unbekannten Virus befallener Hinterwäldler vor ihrer Tür. Die Teens wissen sich nicht anders zu helfen und stecken den Kerl in einer Schockreaktion in Brand. Was sie nicht wissen: Die lebende Fackel konnte sich noch einige Meter weit retten und schwimmt nun als verkohlte Leiche im Trinkwasserbecken. Aus dem Wasserhahn in der Hütte kommt natürlich jenes Wasser und nun verwandeln sich die Teenager selber langsam in Matschpizzas.
Die Inhaltsangabe verrät schon, dass "Cabin Fever" alles andere als ein ernstzunehmender Horrorfilm ist. Wenn auf einen Film die Bezeichnung "grenzdebiler Schwachsinn" zutrifft, dann wohl auf dieses Machwerk. Doch das meine ich durchaus im positiven Sinne. Denn hat man sich erstmal auf "Cabin Fever" eingestellt, bekommt man feinsten Trash der Extraklasse serviert. Dabei geizt Regie-Debütant Eli Roth nicht mit abgefahrenen Ideen und präsentiert einige sehr freakige Hinterwäldler, die man so in der zivilisierten Gesellschaft wohl nie vorfinden würde. Und wenn sich die Auswirkungen des Virus auf die Teenager bemerkbar machen, wird es richtig eklig. Angefangen mit übermäßigem Blut auskotzen bis zu detailliert gezeigten Verätzungen auf Rücken oder Bauch. Die wohl krasseste Szene ist die, in der sich ein infiziertes Mädel die schon völlig hautlosen Beine mit einem Ladyshaver rasiert. Das ist schon echt harte Kost, weshalb die FSK18-Freigabe auch angebracht ist.
"Cabin Fever" einzuordnen fällt relativ schwer und wer in der Erwartung ist, einen Horrorfilm ala "Wrong Turn" oder "Texas Chainsaw Massacre" zu sehen, wird sich wohl ziemlich verarscht vorkommen. Trotzdem bleibt es ein interessanter Film, der jedoch leider komplett ohne Spannung auskommt, wodurch er einiges an Potenzial verschenkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   COLLATERAL

 

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  Wertung: 100%

Collateral

 

Regie: Michael Mann Land: USA
Genre: Drama, Thriller FSK: ab 16
Länge: 120 min Premiere: 2004

 

Obwohl ich nun wirklich kein Fan von Tom Cruise bin, fand ich "Collateral" wirklich richtig genial.

Als zynischer Killer, der einen Taxifahrer (gespielt von Oscarpreisträger Jamie Foxx) dafür bezahlt, ihn zu seinen Aufträgen zu kutschieren, ist er ideal besetzt und gibt die definitiv beste Performance seiner gesamten Karriere.

Michael Mann, der schon mit "Heat" einen der wohl besten Actionthriller überhaupt schuf, inszenierte "Collateral" ziemlich dialoglastig, was Freunde von Non-Stop-Action wohl zunächst abschrecken wird. Jedoch werden die Dialoge nie langweilig und es ist immens unterhaltsam, den beiden Hauptprotagonisten bei ihren Wortduellen während den Taxifahrten zuzuhören, während immer überraschendere Geheimnisse über die Abgründe beider Charaktere ans Tageslicht kommen.

Während des Films mutiert Jamie Foxx von der eingeschüchterten Geisel zum tatkräftigen Helden, und diese Wandlung stellt Michael Mann sehr eindrucksvoll dar. Gekrönt wird dieses Meisterwerk durch ein sauspannendes Finale. Das Ende ist schon fast so genial, wie bei "Heat".

Ein sehr symbolträchtiger und tiefgründiger Thriller, der nicht nur an den Kinokassen großen Erfolg hatte, sondern zudem schon jetzt zum absoluten Kultfilm avanciert ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   DATE MOVIE

 

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  Wertung: 30%

Date Movie

 

Regie: Aaron Seltzer Land: USA
Genre: Comedy FSK: ab 12
Länge: 83 min Premiere: 2006

 

Julia Jones ist fett und unattraktiv und kriegt deshalb keinen Mann ab. Aus Verzweiflung geht sie zu Hitch, dem Spezialisten für hoffnungslose Fälle. Der nimmt sie mit in die "Pimp My Bride"-Werkstatt von Westcoast Customs und prompt wird sie in eine heiße Sexbombe verwandelt. Kurze Zeit später verliebt sie sich in Grant. Doch den Heiratsplänen der Beiden stehen diverse Probleme, wie z.B. Grant's geile Ex oder Julia's Eltern im Weg...
Ich muss zugeben, dass ich trotz der schlechten Kritiken eine relativ hohe Erwartungshaltung an den Film gesetzt habe, da die beiden Regisseure Jason Friedberg und Aaron Seltzer schon an Drehbüchern der "Scary Movie"-Filme mitgearbeitet haben. Doch leider wird "Date Movie" völlig zurecht von allen Seiten regelrecht zerrissen, denn so schlecht getimte und ausgelutschte Gags gab es schon lange nicht mehr in einer "großen" Kino-Komödie. Präsentiert wird einem eine ganze Palette an übelstem Fäkal-Humor. Wer schon immer mal sehen wollte, wie eine Katze eine verweste Leiche fickt oder einem fetten Sack in Nahaufnahme der haarige Bauch abgeleckt wird, der ist hier genau richtig. Dem pupertären 13jährigen Zuschauer, für den dieser peinliche Mist wohl gedreht wurde, wird so was vielleicht gefallen. Leute mit ein bisschen Hirn im Schädel werden sich nur an den Kopf fassen, wie dumm und öde ein Film sein kann. Dazu gesellen sich völlig misslungene Parodien auf "King Kong", "Kill Bill" oder auch "Pretty Woman", die völlig lose in das ohnehin schon zusammengewürfelt wirkende Drehbuch integriert wurden.
Das Filme total debil sein können und dabei trotzdem noch unterhaltsam sind, bewiesen in vergangener Zeit Filme, wie "Eurotrip" oder mit Abstrichen auch "Scary Movie 4". Doch "Date Movie" ist zu schlecht gespielt und verschenkt zuviel Potenzial, wodurch viele Witze nicht zünden und einfach nur nerven.
Auf Grund der wirklich süßen Alyson Hannigan ("American Pie") und 2-3 doch witzigen Lachern gibt's noch 3 Punkte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   EURO TRIP

 

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  Wertung: 80%

Euro Trip

 

Regie: Jeff Schaffer Land: USA
Genre: Comedy FSK: ab 12
Länge: 89 min Premiere: 2004

 

Von den Produzenten von "Old School" kommt diese inoffizielle Fortsetzung zu "Road Trip", die wirklich gelungen und echt witzig ausgefallen ist.

Die Handlung entspricht im Prinzip der von "Road Trip", nur auf Europa verlegt. Eine Gruppe von Ami-Teenagern versucht über Umwege nach Deutschland zu reisen, und lernt dabei allerhand bizarre Seiten an diversen europäischen Städten kennen. Dabei kriegt jedes Land (bzw. jede Stadt) sein Fett weg, und wird dabei auf die gängigen Klischees reduziert. So wird in Amsterdam nur gekifft und der notgeile Cooper (einer der coolsten Charaktere, die je in einer neueren Teenie-Komödie auftraten) gerät in einem Sex-Shop an eine Domina der besonders abgefahrenen Art.

Vinnie Jones, der kultige Schlägertyp aus "Bube, Dame, König, Gras", darf als biersaufender ManU-Hooligan Bierflaschen mit seinen Augenhöhlen öffnen, ein französischer Lover spielt auf die Untreue der Franzmänner an, und in der Slowakei kann man sich mit $1,83 für mehrere Tage in einem Luxushotel einnisten und hat dabei sogar noch Restgeld für die passende Kleidung übrig.

Klar funktionieren die meisten Gags nur auf Kosten der jeweiligen Nationen, doch wer sich davon nicht stören lässt, bekommt hier einen echten Partyfilm geboten, bei dem man in geselliger Runde, inklusive Alk und Chips, ordentlich Spaß haben kann.

Schade nur, dass auf der deutschen DVD die komplette Sequenz fehlt, in der in einer deutschen Wohnung ein als Hitler verkleideter Junge den Flur auf und ab marschiert. Dies ist eigentlich eine der lustigsten Szenen des Films, war wohl aber für die deutsche Zensurbehörde zu provokativ.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   FREDDY GOT FINGERED

 

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  Wertung: 80%

Freddy Got Fingered

 

Regie: Tom Green Land: USA
Genre: Comedy FSK: keine
Länge: 87 min Premiere: 2001

 

Tom Green ist definitiv geisteskrank! Dies war mir vor diesem Film klar und ist es nach ihm noch viel mehr.

In seiner ersten Regiearbeit spielt er den erfolglosen Comiczeichner Gord Brody, der nach Hollywood fährt um dort Karriere zu machen. Und dieser Hollywood-Aufenthalt hat es in sich.

Durch haarsträubende Zufälle erhält Tom Green immer wieder genügend Spielraum für seinen total perversen Humor, den er in "Freddy Got Fingered" ausgiebig praktiziert.

Beispiele gefällig? Auf einer Farm holt er einem Pferd einen runter, ein neugeborenes und noch blutbeschmiertes Baby wirbelt er an der Nabelschnur durchs Krankenzimmer, und als sein Kumpel beim Skaterunfall einen offenen Kniebruch erleidet, lässt es sich Tom Green nicht nehmen, mal an Selbigem zu lecken. Das Alles ist wirklich hart und übertrieben blutig inszeniert, wodurch der Film wohl zu den geschmacklosesten Hollywood-Streifen überhaupt zählen dürfte.

Deshalb spaltete dieser Film bei Veröffentlichung auch das Publikum. Green-Fans werden den deftigen Anarcho-Humor vergöttern, alle anderen werden sich angewidert abwenden. Ich finde, der Film rockt! Ein bissel mehr Story hätte es jedoch sein können, da die Gags von einer doch sehr dünnen Geschichte zusammen gehalten werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   HOSTEL

 

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  Wertung: 70%

Hostel

 

Regie: Eli Roth Land: USA
Genre: Horror-Thriller FSK: ab 18
Länge: 93 min Premiere: 2006

 

Die 3 Kumpels Paxton, Josh und Oli reisen mit ihren Rucksäcken quer durch Europa auf der Suche nach Sex und Drogen im Überfluss. In Amsterdam werden sie von einem dubiosen Zuhälter auf den Geheimtipp Bratislava aufmerksam gemacht, wo man für Geld wirklich alles bekommen kann. Dort angekommen lernen sie die beiden Prostituierten Svetlana und Natalya kennen. Geblendet von deren Schönheit lassen sich die Jungs verführen und mit Drogen voll pumpen. Als Oli am Morgen danach spurlos verschwunden ist und jede Suche erfolglos zu sein scheint, wird klar, dass hier etwas nicht stimmt. Kurze Zeit später verschwindet auch Josh. Für Paxton beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben...
Seit "Blair Witch Project" wurde im Internet für keinen Film mehr so viel Werbung gemacht, wie für "Hostel". Vor Allem die zelebrierten Gewaltexzesse sorgten für viel Aufmerksamkeit, sodass der Film wie eine Bombe einschlug. Nun ja, ob "Hostel" soviel Beachtung wirklich verdient hat, bleibt fraglich. Denn ein Meisterwerk ist der Film sicher nicht. Dafür sind die Darsteller zu schlecht und die Story zu simpel. Dies fällt besonders in der ersten Hälfte auf, in der es eigentlich nur darum geht, die 3 Jungs beim Vögeln mit den Prostituierten zu zeigen. Diese laufen sehr freizügig rum, schlafen in edlen Hotels und schießen sich jeden Abend in der örtlichen Disko ab. Das ist zwar ganz nett und mit einigen Lachern garniert, wirkt jedoch spätestens nach dem dritten Fick ein wenig ermüdend. Nachdem man dann jedoch erstmal im Folterverlies gelandet ist, trumpft Regisseur Eli Roth ("Cabin Fever") voll auf und präsentiert uns echten Terror. Die Räume sind dreckig und blutgetränkt. Die Peiniger widerliche Gestalten und in den endlosen Katakomben der Folterfabrik scheint es kein Entkommen zu geben. Die dort gezeigten Bluttaten treffen genau ins Schwarze. Da werden Zehen abgeschnitten, Augen ausgebrannt, Leichen zerhackt. Auch Bohrer und Kettensäge kommen auf blutigste Weise zum Einsatz. Alles humorlos und schockierend gestaltet. Diese zweite Hälfte rettet den Film erheblich, auch wenn während dieser Szenen eindeutig die Spannung fehlt. Der Magen des durchschnittlichen Kinobesuchers wird zudem auf eine harte Probe gestellt. Wer sich, so wie ich, jedoch damit abfinden kann, dass sämtliche Gewaltszenen vollkommen selbstzweckhaft sind, wird sicher gut unterhalten. Neben "The Hills Have Eyes" wohl das Brutalste, was seit Langem über die großen Leinwände lief.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   KALIFONRIA

 

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  Wertung: 90%

Kalifornia

 

Regie: Dominic Sena Land: USA
Genre: Thriller FSK: ab 18
Länge: 115 min Premiere: 1993

 

Wer Brad Pitt nur aus seinen Weichspüler-Filmen ala "Troja" oder "7 Jahre in Tibet" kennt, wird sicher mächtig geschockt sein, wenn er sich einmal "Kalifornia" zu Gemüte führt. Denn hier macht er als asozialer Serienkiller Early dem reisenden Yuppie-Paar Brian und Carrie das Leben so richtig zur Hölle. Mit von der Party ist auch noch Hollywoods Vorzeigeschlampe Juliette Lewis ("Natural Born Killers") als Earlys leicht zurück gebliebene Frau Adele.

Diese 4 Charaktere schickt Regisseur Dominic Sena ("Swordfish") auf einen gewalthaltigen Road-Trip, der in einem überharten Brutalo-Finale gipfelt, das sich gewaschen hat.

Dabei fängt der Film recht harmlos an, und obwohl man gleich in Kenntnis davon gesetzt wird, dass Early gerne mal jemanden ins Jenseits befördert, merkt der Zuschauer erst mit zunehmender Laufzeit, was für einem psychopathischen Arschloch er hier zusieht.

Doch Early wäre nur halb so glaubhaft, wenn ihn Brad Pitt nicht so grandios spielen würde. Ich hielt Pitt erst seit "Fight Club" für einen guten Schauspieler, doch schon hier bewies er, dass er mehr kann, als sich für die Frauenwelt durch langweilige Dramen zu wälzen.
"Kalifornia" ist vor allem durch seine guten Darsteller ein außergewöhnlicher Thriller, der nicht zu Unrecht zu den TOP-Filmen der 90er zählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   KILL BILL - VOLUME 1

 

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  Wertung: 80%

Kill Bill - Volume 1

 

Regie: Quentin Tarantino Land: USA
Genre: Thriller, Action FSK: ab 18
Länge: 110 min Premiere: 2003

 

Sechs Jahre nach seinem letzten Werk "Jacky Brown" meldet sich Kultregisseur Quentin Tarantino gleich mit einem "Martial-Arts-Gangstermovie" zurück, der die Fans von "Pulp Fiction" und "Reservoir Dogs" wieder aufatmen lies. Denn die sechsjährige Schaffenspause des Meisters erzeugte doch einige Bedenken in der Tarantino-Anhängerschaft, ob dem Regie-Ass nicht die Puste und die Ideen ausgegangen sind. Doch Ideen hatte Tarantino für "Kill Bill Vol.1" eine ganze Palette und somit gestaltet sich der Film dann auch als wahrer Kreativitäts-Overkill.

"Kill Bill" ist ein blutiges und genial gefilmtes Action-Spektakel, bei dem Tarantino all das vereint, was er am Film so verehrt. Er mixt den Spaghetti-Western mit der asiatischen Filmkunst und paart diesen Cocktail mit der unvergleichlichen Coolness, die seine vorherigen Werke auszeichneten. Dies gipfelt in einem Showdown, der wohl zu den blutigsten und visionärsten Final-Szenen der Filmgeschichte gezählt werden darf.

Ein Kultstreifen ist "Kill Bill Vol.1" meiner Meinung nach dennoch nicht, da er dazu an einigen Stellen zu langatmig inszeniert wurde (z.B. die Schwertbetrachtung bei Meister Hattori Hanzo, grandios dargestellt von Action-Legende Sonny Chiba).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   KILL BILL - VOLUME 2

 

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  Wertung: 50%

Kill Bill - Volume 2

 

Regie: Quentin Tarantino Land: USA
Genre: Action FSK: ab 16
Länge: 136 min Premiere: 2004

 

Die Braut ist zurück. Ein halbes Jahr nach seinem wie eine Bombe eingeschlagenen Comeback-Knaller "Kill Bill Vol.1" schickte Tarantino den zweiten Teil seiner insgesamt über 4 Stunden langen Rache-Geschichte über die Auftragskillerin Black Mamba, die sich an ihrem Mann Bill und dessen Gefolgen blutig rächen will, weil dieser einen Mordanschlag am Tage ihrer Hochzeit auf sie verübt, ins Rennen.

Und gegensätzlicher könnten beide Teile wirklich nicht sein. Während Vol.1 auf splatterartige Kung-Fu-Fights und optische Spielereien setzte, legt Vol.2 sein Hauptaugenmerk auf lange Dialoge und ist bei Weitem nicht mehr so visionär, brutal und actionlastig, weshalb Vol.2 auch mit einer FSK16-Freigabe und nicht wie Vol.1 mit einer FSK18-Freigabe, startete.

Doch es liegt nicht nur am fast völligen Verzicht auf Action (wenn man mal den gelungenen Wohnwagen-Fight mit Elle Driver außer Acht lässt), dass "Kill Bill Vol.2" deutlich schwächer ausfällt. Denn "Kill Bill Vol.2" ist auf Grund seiner viel zu langen Laufzeit oft echt ermüdend. Dies betrifft sowohl die optisch ansprechende aber höhepunktslose Trainings-Sequenz als auch die finale Zusammenkunft zwischen Bill und der Braut. Und wer denkt, zum Schluss kracht es noch mal richtig, wird auch enttäuscht.

"Kill Bill Vol.2" ist kein Vergleich zu seinem Vorgänger. Hätte Tarantino beide Teile zu einem dreistündigen Film zusammen geschnitten, hätte er ein neues Meisterwerk im Stil von "Pulp Fiction" geschaffen. So bleibt nur ein echt guter "Kill Bill Vol.1", der mit "Kill Bill Vol.2" eine etwas enttäuschende Fortführung erfuhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   SWIMMING POOL - Der Tod feiert mit

 

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  Wertung: 10%

Swimming Pool - Der Tod feiert mit

 

Regie: Boris von Sychowsk Land: Deutschland
Genre: Horror FSK: ab 18
Länge: 89 min Premiere: 2001

 

Swimming Pool ist ein wirklich saudummes und ziemlich dreistes Plagiat gängiger Teenie-Horrorfilme, wobei vor allem "Scream" mehr als offensichtlich Pate stand. So wird z.B. die komplette Anfangssequenz aus "Scream" kopiert und das noch mehr schlecht als recht.

Doch danach wird es noch schlimmer. Denn die restliche Laufzeit des Filmes wird damit verbracht, dämliche Abiturienten beim Feiern zu filmen und dabei ab und zu mal einen spannungs- und blutleeren Mord zu zeigen. Hierbei sind besonders die Darsteller der Teenager, die allesamt mindestens 35 Jahre alt sind, laut Drehbuch jedoch gerade mal das Abi in der Tasche haben, eine echte Belastung für den Zuschauer.

Der Killer trägt eine total dämliche Maske, die weder gruselig noch einfallsreich ist und da er ausschließlich mit einer Machete ("Freitag der 13." lässt grüßen) auf die "Jagd" geht, sind die Kills ziemlich eintönig.

Wenn ich bedenke, dass ich mir diesen Schrott im Kino ansehen wollte, bin ich wirklich froh, dass ich damals nie Zeit dafür gefunden habe. "Swimming Pool" ist noch schlechter, als der ein paar Jahre zuvor entstandene "Flashback - Mörderische Ferien". Diese beiden Drecksfilme beweisen einmal mehr, dass die deutsche Filmindustrie es einfach nicht drauf hat, ordentliche Unterhaltungsfilme zu drehen, die an bekannte amerikanische Vorbilder gelehnt sind. Ähnliches fand ja auch bei "American Pie" statt, der in good old Germany peinliche Werke, wie z.B. "Harte Jungs", zur Folge hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Filmkritiken

 

   VIER BRÜDER

 

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  Wertung: 80%

Vier Brüder

 

Regie: John Singleton Land: USA
Genre: Action-Drama FSK: ab 16
Länge: 122 min Premiere: 2005

 

Die 4 kriminellen Sorgenkinder Bobby, Angel, Jack und Jeremiah werden trotz ihrer einschlägigen Vergangenheit von der gutherzigen Dame Evelyn Mercer adoptiert und liebevoll groß gezogen. Viele Jahre später sind die 4 Brüder erwachsen und haben kaum noch Kontakt zueinander. Doch als ihre Adoptivmutter bei einem brutalen Raubüberfall ermordet wird, schließen sich ihre Zöglinge zusammen, um die Mörder zu finden.
Diese einfache und nicht gerade neue Story inszeniert Regisseur Jon Singleton ("Boyz In The Hood") in bester Tradition guter, alter 80er Jahre Actionfilme, bei denen noch kein Wert auf Computer-Effekte und möglichst kinderfreundliche Action ala "Biker Boyz" gesetzt wurde. "Vier Brüder" ist roh, hart, moralisch verwerflich und schnörkellos umgesetzt. Wenn die Mercer Brüder ihre Recherchen anstellen, wird ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen gegangen. Dies passiert in zugegeben sparsam dosierten aber dafür sehr spektakulären Actionszenen, von denen wohl die Schießerei im Mercer-Heim am Meisten gefällt, bei der das ganze Haus zerballert wird. Dazu kommen ein glücklicher Weise sehr hohes Tempo und einige überraschende Wendungen in der Story, sodass keine Langeweile aufkommt.
Wer sich also mal wieder einen richtig genialen, reinrassigen Actionkracher ohne peinliche PC-Effekte und mit gut aufgelegten Darstellern (u.a. Andre 3000 von Outkast) ansehen will, kommt an "Vier Brüder" nicht vorbei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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   Jackass: Nummer Zwei

 

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  Wertung: 70%

Jackass: Nummer Zwei

 

Regie: Jeff Tremaine Land: USA
Genre: Komödie FSK: ab 18
Länge: 91 min Premiere: 2006

 

Vier Jahre ist es nun her, seitdem Johnny Knoxville und seine Hobby-Masochisten mit ihrem ersten Film die Kinos unsicher gemacht haben. Der Erfolg war damals immens, doch trotzdem entschied man sich, von nun an getrennte Wege zu gehen. Regisseur Jeff Tremaine erfand zusammen mit Chris Pontius und Steve-O den „Jackass“-Ableger „Wildboyz“, Bam Margera setzte den Terror gegen seine Eltern in „Viva La Bam“ fort und Ryan Dunn bekam einige Zeit später mit „Homewreckers“ ebenfalls seine eigene MTV-Show. Den größten Erfolg konnte jedoch Knoxville selbst verbuchen. Er trat in diversen großen Hollywoodfilmen wie „Men In Black 2“ oder „Ein Duke kommt selten allein“ auf und etablierte sich somit als Schauspieler. Doch während des ganzen „Jackass“ Hypes sind die Jungs wohl zu einem derart engen Freundeskreis zusammen gewachsen, dass die Original-Crew nun im Jahr 2006 einen Nachfolger zum superben Kinoerfolg präsentiert. Und hier lautet das Motto: Von Allem ein bisschen mehr. Mehr Ekel! Mehr Stunts! Mehr Schmerzen! So darf Chris Pontius Pferdesperma trinken, Johnny Knoxville als Matador mit verbundenen Augen einem Stier gegenüber treten und Steve-O pierct seine Wange mit einem Angelhaken.
Während der erste Kinoausflug noch ein wenig zäh inszeniert und teilweise sogar langweilig war, ist in „Jackass: Nummer Zwei“ das Meiste wirklich sauwitzig. Klar, wer kein Fan der Serie ist wird es auch nach diesem Film nicht sein. Alle Anderen, die sich über irrsinnige Destruktion des eigenen Leibes köstlich amüsieren können, werden allerdings ihren Spaß haben. Und von der Sorte gibt es anscheinend recht viele in den USA, wo der Film schon 75 Millionen $ eingespielt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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  Wertung: 80%

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Regie: Frank Coraci Land: USA
Genre: Komödie FSK: ab 6
Länge: 106 min Premiere: 2006

 

Michael Newman ist ein erfolgreicher Architekt, hat jedoch dadurch eine Menge Stress im Leben und nur wenig Zeit für seine Familie. Dies soll sich ändern, als er den verrückten Erfinder Morty kennen lernt. Dieser hat genau das richtige Gerät für Michaels Probleme: Eine Fernbedienung, mit der Michael sein Leben vorspulen, unangenehme Momente überspringen oder der nervigen Freundin seiner Frau den Ton abstellen kann. Zu Beginn hat Michael Spaß an der Sache, doch als er sich entschließt, sein Leben bis zur nächsten Beförderung vorzuspulen, nimmt das Chaos seinen Lauf…
Adam Sandler wird erwachsen! So oder so ähnlich könnte man „Klick“ am Besten bezeichnen. Sandlers eigenwilliger Humor passt perfekt zur abgedrehten Geschichte und doch zeigt sich das Drehbuch nachdenklicher und reifer, als die Geschichten zu „Waterboy“ oder „Mr. Deeds“.
Der Film ist vom Thema her topaktuell, denn wenn Michael die Fernbedienung benutzt, findet er sich in einer Art DVD-Menü über sein Leben wieder. So kann er sich im Making Of ansehen, wie seine Eltern ihn erzeugt haben oder sich Audiokommentare zu den besonderen Momenten seines Lebens einschalten. Richtig geil wird es aber erst, wenn er die Pause-Taste betätigt um seinem Chef in aller Ruhe ein paar Ohrfeigen zu geben oder dem Balz-Rivalen in die Eier zu treten.
Leider drückt der Film zum Schluss ein wenig zu sehr auf die Tränendrüse, was den Gesamteindruck ein wenig trübt. Michael wird von derart vielen Schicksalsschlägen heimgesucht, dass es fast schon übertrieben wirkt. Die Moral von der Geschichte hätte man auch ein wenig unaufdringlicher inszenieren können.
Nichtsdestotrotz eine weitere Topp-Komödie vom Herrn Sandler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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   Crank

 

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  Wertung: 70%

Crank

 

Regie: Neveldine und Taylor Land: USA
Genre: Action FSK: ab 18
Länge: 85 min Premiere: 2006

 

Profikiller Chev Chelios wird im Schlaf mit einem chinesischen Synthetikcocktail vergiftet, der seinen Adrenalinfluss hemmt. Als er aufwacht, wartet eine erklärende DVD seines Mörders auf ihn. Chev denkt jedoch gar nicht daran, sich seinem Schicksal zu ergeben, sondern macht sich sofort auf die Suche nach dem Killer. Dabei muss er jedoch seinen Adrenalinspiegel hoch halten um die Wirkung des Giftes zu verlangsamen. Also trinkt Chev reihenweise Energiedrinks, kokst sich die Birne zu und legt mit allerhand Waffen die ganze Stadt in Schutt und Asche. Und diesen Trip inszenieren die beiden Regie-Debütanten Mark Neveldine und Brian Taylor mit einem Mini-Budget von lediglich 12m $ erstaunlich rasant und spektakulär. Chev Chelios´ Adrenalinrausch wird mit einer Schwindel erregenden Schnittweise visualisiert, die man so nur aus Drogenfilmen ala „Fear & Loathing In Las Vegas“ kennt. Dazu gibt’s ne geballte Ladung Action, denn wo Chelios hinschlägt, wächst kein Gras mehr.
Doch auch der Humor kommt in „Crank“ nicht zu kurz. Jason Statham („The Transporter“) ist wieder mal ´ne megacoole Sau und bringt hier einen trockenen Spruch nach dem anderen. Des Weiteren ist er fast pausenlos am Nasenspray saugen weil sich in selbigem das Adrenalin fördernde Ephinedrin befindet, was auch sehr lustig anzusehen ist.
„Crank“ ist sicher extrem unrealistisch und definitiv nichts besonderes, doch vielleicht genau deswegen als Partyfilm perfekt geeignet.